Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV HANSA Münster

"Abend am Kamin" mit Domkapitular Winterkamp

Domkapitular WinterkampZum „Abend am Kamin“ lädt der KKV Hansa Münster am Donnerstag, 9.11.2017 um 18:30 Uhr herzlich in den KKV-Hansahof an der Aegidiistraße 67 ein (gegenüber der VHS).

Gast des Abends ist Domkapitular Klaus Winterkamp. Er ist seit 2015 Diözesanbeauftragter für den 101. Deutschen Katholikentag, der vom 9. – 13. Mai 2018 in Münster stattfindet. Domkapitular Winterkamp wird einen Überblick über diese Veranstaltung gebenSuche Frieden und vom Stand der Vorbereitungen berichten.

Schon jetzt weist der KKV Münster darauf hin, dass während des Katholikentages im KKV-Hansahof ein Verbändecafe´ als Treffpunkt und Kommunikationsraum eingerichtet wird. Nähere Informationen dazu finden Sie zeitnah an dieser Stelle veröffentlicht.

 

Himmel 4.0 – Warum das Evangelium in der Wissensgesellschaft ganz neue Chancen bekommt

Der KKV Hansa Münster lädt herzlich zu einem Vortrag mit dem Wirtschaftsjournalisten Erik Händeler am Donnerstag, 14. September 2017 um 18:30 Uhr in den KKV-Hansahof in Münster ein (Aegidiistr. 67, neben der VHS). Unter dem Motto „Himmel 4.0 – Warum das Evangelium in der Wissensgesellschaft ganz neue Chancen bekommt“ versucht Händeler mit seinem Ansatz einen angstfreien Blick in die digitalisierte Zukunft zu werfen.

Bekanntermaßen lösen selbsternannte Zukunftspropheten mit ihrer Darstellung von Digitalisierung und Industrie 4.0 Ängste vor Massenarbeitslosigkeit und Niedriglöhnen aus. Die derzeit stagnierende Produktivität führt zu Verteilungskämpfen, weil der Wohlstand kaum noch wächst. Beides erzeugt in vielen Ländern eine Sehnsucht nach einer Vergangenheit, die es so nie gegeben hat, und das Bedürfnis nach einem Rückzug auf die eigene Nation oder Kultur.
Aber: Macht uns die Digitalisierung alle arbeitslos? Nein, Arbeit verschwindet nicht - sie findet in der gedachten Welt statt: Organisieren, beraten, Wissen suchen, Probleme durchdenken und lösen. Da der Einzelne die Wissensflut aber nicht mehr über- blicken kann, sind wir zunehmend auf andere angewiesen.
Die Reibungsverluste oder aber das Funktionieren der Zusammenarbeit entscheiden weltweit den Wettbewerb, die von Religionen geprägten Kulturen machen den Unterschied – ein neues Paradigma ändert Verhaltensmuster und Hierarchien. Das neue Muster für Wohlstand gleicht der Ethik des Evangeliums: Etwa auch dann noch weiter zusammenzuarbeiten, wenn man sich gestritten hat; einen wahrhaftigen Umgang statt eines eigennutzorientierten Umgangs; die Demut, sich zurückzunehmen, wenn die eigene Kompetenz gerade nicht gebraucht wird.
Nie waren Menschen mehr gefordert, ihr Gewissen zu prüfen und über ihr Eigeninteresse hinaus zu handeln. Kaum sind 2000 Jahre Kirchengeschichte vorbei, gerät das, was das Evangelium ausmacht, ins Zentrum der gesellschaftlichen Veränderung. Wird die Welt vielleicht doch immer besser?



Zur Person:

Erik_Haendeler

Erik Händeler, Jahrgang 1969, ist als Buchautor und Zukunftsforscher vor allem Spezialist für die Kondratiefftheorie der langen Strukturzyklen. Damit bietet er einen anderen Blick auf die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft. Nach einem Tageszeitungsvolontariat und Tätigkeit als Stadtredakteur in Ingolstadt studierte er in München Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik. 1997 wurde er freier Wirtschaftsjournalist, um die Konsequenzen der Kondratiefftheorie in die öffentliche Debatte zu bekommen. 2010 zeichnete ihn die russische Akademie der Wissenschaften mit der Bronze-Medaille für wirtschaftswissenschaftliches Arbeiten aus.

Händeler ist Mitglied im Wirtschaftsausschuss beim Landeskomitee der Katholiken in Bayern sowie bei der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender im KKV-Landesverband Bayern und engagiert sich dort für dessen Projekt zur „Neuen Arbeitskultur“. Er gehört ferner dem Diözesanpastoralrat des Bistums Eichstätt an. Händeler ist verheiratet und hat drei Kinder.

Hier können Sie den Flyer zur Veranstaltung herunterladen: Flyer Himmel 4.0

   

Die neue Ausgabe der KKV-Information 3/2017 ist erschienen

Die neueste Ausgabe der KKV-Information (Heft 3/2017) ist erschienen. Sie finden das Heft zum Download unter dem Menüpunkt KKV-Information oder klicken Sie einfach auf das Titelbild links.

Aus dem Inhalt:

• Gemeinsames Wort der Kirchen zum Reformationsgedenken - Erklärung von Lund
• Programmvorschau
• Besinnungstag der KKV-Bezirksgemeinschaft Münsterland
• Wandertag im Teuto
• Bericht vom 89. Bundesverbandstag in München
• Industrie 4.0
• Die Flexirente ist beschlossen

   

KKV Münster unterstützt Bürgerbegehren gegen weitere verkaufsoffene Sonntage

"Weil die Arbeit nie aufhört, muss der Mensch mit der Arbeit aufhören."

Buergerbegehren-Freier-Sonntag-MuensterDer KKV HANSA Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung unterstützt das kürzlich auf Initiative der Gewerkschaft Verdi und kirchlicher Verbände gestartete Bürgerbegehren gegen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Münster. Norbert Zumbrägel, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft Münster, ruft die Mitglieder des KKV in Münster dazu auf, sich dem Bürgerbegehren anzuschließen.

Der KKV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Deutschland die Sonn- und Feiertagsarbeit in einem erschreckenden Maße zugenommen habe. Wenn gerade die junge Generation heute zunehmend über Stress und Burn-out am Arbeitsplatz klage, dann auch, weil von der Werkbank bis zur Chefetage der Sonntag als Tag des Abschaltens, des Innehaltens und der Ruhe fehle. Wer im Getriebe des Alltags nicht mal anhalte, Atem hole, ja die Seele baumeln lasse, der komme auch nicht mehr zu sich selbst – er verliere sich. Und weil er sich selber verliere, verliere er auch den Kontakt zu den Mitmenschen und seiner Umwelt. Gerade Familien und die zwischenmenschlichen Beziehungen hätten unter der zunehmenden Arbeitsbelastung und der fehlenden Freizeit zu leiden: „Eltern und Kindern hilft es nicht, wenn alle zu unterschiedlichen Zeiten frei haben. Aktiver Sonntagsschutz ist deshalb auch aktiver Familienschutz“, so der KKV-Vorsitzende.

Der Rat der Stadt Münster hatte am 11. Mai verkaufsoffene Sonntage am zweiten Adventssonntag sowie an den Sonntagen des Hansemahls und des Herbstsends beschlossen. Diese Regelung soll bis 2019 gelten. Das Bündnis „Freier Sonntag für Münsteraner“ will diese Ausweitung der Sonntagsöffnung mit einem Bürgerbegehren verhindern. Binnen sechs Wochen sollen knapp 10.000 Unterschriften wahlberechtigter Münsteraner für das Bürgerbegehren gesammelt werden.

   

Besinnungstag der KKV-Bezirksgemeinschaft Münsterland

Am 13. März trafen sich gut fünfzig KKVerInnen aus den Ortsgemeinschaften des Münsterlands zu Ihrem traditionellen Besinnungstag. Diesmal unter veränderten örtlichen Gegebenheiten. Die in vielen Jahren liebgewonnene Begegnungsstätte Haus Mariengrund stand nicht zur Verfügung. Daher hatte man den sehr beliebten Besinnungstag ins Franz-Hitze-Haus verlegt, eine bewährte Stätte für Veranstaltungen dieser Art jeglicher Größe. Als Referenten konnte man Pfarrer Reinhard Mönninghoff, Rektor der Servatiikirche, gewinnen und hatte, das kann man schon vorwegnehmen, einen guten Griff getan. Die Reaktionen der Zuhörer waren schon in der Pause überschwänglich positiv und führten zum Schluss zu minutenlangem, herzlichen Beifall.
Pfarrer MoenninghoffWas war es, wovon die KKVerInnen so angetan waren? Keine theologischen Höhenflüge, die schon einmal zu leichtem bis mittlerem Abheben führen und die einfachen Gläubigen etwas staunend, aber auch manchmal ratlos zurücklassen können. Kein Exegeseseminar mit glatter Struktur und geschliffener Diktion, das wegen des verbreiteten Glanzes zu staunendem Unverständnis führen kann.
Nein, mit Pfarrer Mönninghoff präsentierte sich ein Seelsorger aus der Praxis mit dem reichen Erfahrungsschatz eines langen und abwechslungsreichen Priesterlebens, der ein geniales Gefühl dafür entwickelte, wie man seine Zuhörer fesseln kann, ohne den Blick für das Wesentliche zu verlieren, ohne populistische Anbiederung, sondern immer mit dem Kernthema im Fokus, um das sich seine so faszinierenden Betrachtungen drehten: die Feier der Eucharistie. An ihr entwickelte er seine „Fragen des Lebens“ und in ihr fand er die „Antworten des Glaubens“.
Pfarrer Mönninghoff begann seine Ausführungen mit einem Gebet von Charles de Foucauld, einem französischen Priester, Mönch und Eremit, auf den sich viele Ordensneugründungen des 20. Jahrhunderts berufen und der von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2005 seliggesprochen wurde:

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KKV HANSA unterstützt Einrichtungen mit Spenden

Schon seit vielen Jahren ist der KKV HANSA Münster in der Adventszeit als Spendengeber engagiert und bedenkt verschiedene Einrichtungen in Müns­ter, die auf Spenden angewiesen sind. Fast 3000 Euro spendet der KKV Münster jährlich an verschiedene Einrichtungen. In diesem Jahr sind es das Johannes-Hospiz, das Palliativnetz Münster e.V., die Kinderkrebshilfe, die Schwangerenberatung der Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Stiftung sowie die Lebenshilfe e.V. Der KKV Münster hat sich diese Organisationen ganz bewusst ausgesucht. Sie setzen sich für ein würdevolles Leben, auch in schwerer Krankheit ein und für ein Sterben in Würde, das nur durch den Ausbau von Hospizarbeit und Palliativmedizin ermöglicht wird. Gerade diese Themen sind prägend für die Diskussionen beim KKV HANSA Münster und im KKV-Diözesanverband.

Spendenuebergabe_Kinderkrebshilfe

Günter Förstermann (l.) und Norbert Zumbrägel (r.) überreichen ihre Spende an den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Münster, Udo Köster

   

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