Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV HANSA Münster

Heinrich Olgemöller mit der Dr.-Friedrich-Elz-Plakette geehrt

Elz-Plakette-fuer-Heinrich-OlgemoellerHeinrich Olgemöller erhielt auf dem Stiftungsfest des KKV "Hansa" Münster die Dr.-Friedrich-Elz-Plakette in Bronze verliehen - eine der höchsten Auszeichnungen im KKV. Im Namen des KKV-Bundesverbandes und im Auftrag des KKV-Diözesanverbandes, die beide der Verleihung einstimmig zugestimmt hatten, überreichte der Vorsitzende, Bernhard Günther, die Plakette und ein entsprechendes Glückwunschschreiben. Zur Verleihung der Dr.-Friedrich-Elz-Plakette in Bronze gratulieren damit die Ortsgemeinschaft sowie Diözesan- und Bundesverband sehr herzlich.
Heinrich Olgemöller ist seit dem 1. April 1949 Mitglied im KKV. Im Jahr 2013 kann Heinrich Olgemöller auf eine 32-jährige Vorstandstätigkeit zurückblicken. Er hat in diesem Zeitraum verschiedene Funktionen für den KKV Münster wahrgenommen. So war Heinrich Olgemöller unter anderem vier Jahre stellvertretender Vorsitzender unserer HANSA. Zurzeit bekleidet er das Amt eines  Beisitzers. Darüber hinaus hat Heinrich den KKV HANSA Münster 12 Jahre im Stadtkomitee der Katholiken in der Stadt Münster vertreten.
Die Lebensdevise des Geehrten kann durch das diesjährige Leitwort des KKV-Bundesverbandstages zusammengefasst werden: „Aufbruch für Werte – Gemeinsam eine aktive Bürgergesellschaft gestalten.“ Dieses Motto hat sich Heinrich Olgemöller zu Eigen gemacht und danach gehandelt. So ist er seit 2012 Vorsitzender des Bewohnerbeirates des Seniorenstiftes „Wohnen in Pastors Garten“ in Roxel, damit zugleich stimmberechtigtes Mitglied der Pflegekonferenz und des Seniorenbeirats der Stadt Münster.
Es ist lobenswert, sich mit 84 Jahren im Sinne des KKV noch neuen Aufgaben zu stellen. Der Einsatz von Heinrich Olgemöller möge An­sporn sein, sich auch im fortgeschrittenen Alter, wenn es gesundheitlich möglich ist, zu engagie­ren.
Der Geehrte konnte seine Ergriffenheit bei den minutenlangen und stehenden Ovationen nur schwer verbergen. In seiner Dankesrede zeigte er sich als der typische Heinrich Olgemöller: Optimistisch, sachorientiert auf den Punkt und äußerst verssicher, be­dankte er sich doch schließlich mit seinem Lebensmotto:

Das will ich mir schreiben in Herz und in Sinn:
Dass ich nicht für mich hier auf Erden bin,
dass ich die Liebe, von der ich lebe,
liebend an andere weitergebe.

 

„Demenz – eine Herausforderung“

Stefanie-OberfeldGemeinsam mit der Kolpingfamilie Münster-Zentral hatte der KKV Münster kürzlich zu einem Vortragsabend mit Stefanie Oberfeld eingeladen. Sie gilt als ausgewiesene ausgewie­sene Expertin auf dem Gebiet der Demenzbehandlung. Die Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie leitet sowohl das Gerontopsychiatrische Zentrum der Alexianer, als auch das Demenz-Servicezentrum NRW für Münster und die Kreise Coesfeld, Borken und Steinfurt im Clemens-Wallrath-Haus an der Josefstraße in Münster. Zudem ist Frau Oberfeld Demenz­beauftragte der Ärztekammer Westfalen-Lippe und arbeitet in dieser Funktion an einer besseren Vernetzung aller an der Versorgung von De­menzkranken Beteiligten.
Nachdem sie kurz Ihre Einrichtung vorgestellt hatte, ging Frau Oberfeld direkt in medias res und bot einen höchst informativen, immer um Allge­meinverständlichkeit bemühten Vor­trag, der alle in seinen Bann zog und die räumliche Enge des Vortragssaals vergessen ließ.

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Mutter Annas langer Weg zurück in den Hansahof

Alte Sulptur wieder aufgetaucht

Skulptur-Mutter-AnnaVor einigen Monaten erhielt Bernhard Günther von den Geschwistern Witte aus Münster die Mitteilung, dass sich in ihrem Besitz eine eich­ene, ca. 100 cm große Rundplastik, eine Darstellung der Mutter Anna mit Maria, befinde, die sie dem KKV zurückgeben wollten. Das weckte natürlich das Interesse unseres Vorsitzenden, und hier ist die Geschichte dieser Figur, die auch eng mit der Chronik unserer Hansa nach dem Krieg verbunden ist. Dazu schreiben die Geschwister Witte:
„Wie kam die Skulptur in unsere Familie? Unser Vater, Johannes Witte, geb. 7.05.1889, gest. 19.12.1973, war nach seiner Berufsausbildung 1908-1959 zunächst als Buchhalter, später als Prokurist für die Großhandelsfirma „Revermann und Haussmann“ hauptamtlich tätig. Er war Mitglied im KKV, gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war ehrenamtlich Kassen­wart des KKV, auch Mitglied in der Gesangsabteilung des Vereins.
1924, nach seiner Heirat, bezog er im linken Flügel des Hansahofes eine Wohnung und übernahm ehrenamtlich die Hausverwaltung. Seine Freizeit opferte er gern dem Verein. Wir Kinder übernahmen kleinere Auf­gaben, z.B. Vorgartenpflege. Mit den Bewohnern des Hauses und zu den KKV Mitgliedern hatten wir gute Kontakte.

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Stadtheimatpfleger zu Gast beim „Abend am Kamin“

Stadtheimatpfleger-HeidbrinkFür den traditionellen „Abend am Kamin“ im Mühlenhof hatte der KKV den Stadtheimatpfleger, Herrn Heinz Heidbrink eingeladen, der die „Kernthemen moderner Heimatpflege“ in seinem Vortag vorstellte. Der Abend begann mit einer tech­nischen Panne, die für viele Refer­enten normalerweise den „Super­GAU“ bedeutet: Eine wohlvorberei­tete Power-Point-Präsentation wurde vom Beamer nicht auf die Leinwand gebracht. Heidbrink machte das Beste aus der Situa­tion, und vielleicht wurde der Abend nicht trotz, sondern wegen dieser Panne so lebendig. Für diesen Bericht hat er uns seine PowerPoint-Dokumente überlassen. Dafür sei ihm ausdrücklich noch einmal gedankt. Die Kernthemen wurden bildlich mit einem Foto vom Monitor des Note­books eingeleitet, und von Beginn an gelang es Heinz Heidbrink, seine Zuhörer einzubeziehen – hier kam ihm natürlich eine jahrzehntelange Erfahrung als Lehrer zugute.

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Domführung und Orgelkonzert im St. Paulus-Dom

Thomas-Schmitz-an-der-orgelDas Orgelkonzert mit anschließender Domführung war zweifelsohne ein Highlight dieses Herbstes, und zwar in jeder Hinsicht: musikalisch und kunsthistorisch und nicht zuletzt auch was die Beteiligung anbetrifft. Eine Riesengruppe hatte sich erwar­tungsvoll vor dem Dom versammelt, und man kann das Ergebnis vorwegnehmen: die Erwartungen wurden übererfüllt.
Es begann zur Einstimmung mit einem etwa 20-minütigem Orgel­konzert des Domorganisten Tho­mas Schmitz am Historischen Or­gelpositiv im Westchor. Der Kün­stler hatte ein sehr eingängiges Barockprogramm ausgewählt, die Besucher dankten ihm mit ges­pannter Aufmerksamkeit und herzlichem Beifall.

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Prof. Dr. Dr. Johannes Baptist Metz zu Gast beim KKV HANSA Münster

Johann_Baptist_Metz„Die Situation der Kirche heute und ihre Wege in die Zukunft“ so lautete der Titel einer Veranstaltung des KKV Münster mit dem renommierten Theologen Prof. Dr. Dr. Johannes B. Metz. Diese Veranstaltung hatte nicht nur wegen des prominenten Referenten, sondern auch wegen der Organisation einen besonderen Charakter: Sie wurde in Kooperation mit der Kolpingfamilie Münster-Zentral und der KKV-Bezirksgemeinschaft Münsterland im Stadthotel an der Aegidiistraße durchgeführt. Federführend war in diesem Falle der KKV Hansa Münster. Dem Vorsitzenden Bern­hard Günther war es gelungen, einen der profiliertesten, aber auch hin und wieder umstrittensten Theologen unserer Zeit für einen Vortrag zu gewinnen, wobei man anmerken muss, dass Prof. Metz kein vorgefer­tigtes Referat halten und danach einfach Fragen dazu beantworten wollte, sondern es ging ihm vor allem darum, mit seinen Zuhörern in ein Gespräch zu kommen.

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