Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV HANSA Münster

Bewegender Diözesantag des KKV in Kevelaer - Diözesanverband Münster war zu Gast in der Wallfahrtsstadt am Niederrhein

Norbert Zumbrägel aus Münster zum neuen Vorsitzenden gewählt

Die KKV-Ortsgemeinschaft „Unitas“ Kevelaer und der KKV-Diözesanverband Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung hatten zur Teilnahme am Diözesantag vom 17. - 18. Mai 2014 in die Wallfahrtsstadt am Niederrhein eingeladen und die Mitglieder kamen aus dem gesamten Bistum Münster, um gemeinsam zu tagen, zu beten und zu feiern. Das Motto des zweitägigen Treffens lautete: „Glaube in Bewegung - Gemeinsam auf dem Weg mit GOTT“. Bei der feierlichen Eröffnung wurde ein Grußwort des Bischofs von Münster, Dr. Felix Genn, vorgetragen, dass er an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerichtet hatte (Download Grußwort Bischof Genn)

Banner_Dioezesantag_2014

Moderiert von Johannes Loy, Feuilletonchef und Kirchenexperte der Westfälischen Nachrichten in Münster, begann der Diözesantag mit einem "Samstagsforum“ im Priesterhaus. Teilnehmer der Gesprächsrunde waren Frau Christiane Underberg, Seniorchefin des Familienunternehmens „Underberg“, Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen, Geistlicher Beirat des KKV-Diözesanverbandes, Prälat Richard Schulte Staade, ehemaliger Rektor der Kevelaerer Wallfahrt, Norbert Killewald, Beauftragter für die Belange der Menschen mit Behinderung in NRW und Dr. Axel Stibi, Bürgermeister der Stadt Kevelaer. Rund um das Thema des Diözesantages wurden Fragen nach der Zukunft von Kirche und Glauben und die je eigenen Wege mit und zu Gott in Alltag und Beruf erörtert.

Samstagsforum_Dioezesantag_2014

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KKV Hansa Münster wählt neuen Vorstand - Bernhard Günther verabschiedet

Bernhard-GuentherDer Kapitän ging von Bord, doch er überließ seine Hansa nicht führerlos den Wellen. Bernhard Günther verließ am 19. März 2014 die Brücke des Kreuzschiffes Hansa, hatte aber für die Zeit nach ihm schon vorgesorgt. Wie seine acht Jahre als Vorsitzender geprägt waren von vorausschauender Fürsorge und nimmermüdem Einsatz, so war es ihm auch gelungen, der Generalversammlung nicht nur einen erfolgreichen Rechenschaftsbericht, sondern auch eine komplette Vorstandsmannschaft zur Wahl zu präsentieren. Eine gelungene Mischung aus erprobten Fahrensleuten und dynamischen, tatendurstigen Kadetten wurde von den Mitgliedern einstimmig ins Amt gewählt.

Sein Nachfolger Norbert Zumbrägel ehrte seinen Vorgänger in einer herzlichen Laudatio mit den Worten: „Wenngleich sich unsere Wege erst vor einigen Jahren kreuzten, so lernte ich dich doch in dieser Zeit als einen zupackenden und engagierten Verbandsbruder kennen. Nicht nur auf Ortsebene, sondern auch auf Diözesanebene bleiben deine Spuren sicherlich deutlich erkennbar.“ Den Worten folgten natürlich auch Taten in Form eines opulenten Präsentkorbes für Bernhard Günther und eines Blumenbuketts für seine Frau Marianne, ohne deren Unterstützung eine derart intensive ehrenamtliche Tätigkeit auf vielen Ebenen und in vielen Funktionen nicht möglich gewesen wäre. Assistiert bei seinen Ehrungen wurde der neue Vorsitzende von seinem Stellvertreter Gerd Lammert, der mit launigen Kommentaren die Präsente ins rechte Licht rückte. Der Präses des KKV Hansa Pfarrer Michael Scharf unterstrich in seiner Laudatio das kirchliche Engagement Bernhard Günthers und seine äußerst präzise, zupackende und vorausschauende Art der Amtsführung, die in der Organisation des grandiosen KKV-Bundesverbandstages 2009 sicherlich ihren spektakulären Höhepunkt hatte. Auch er überreichte Präsente an den scheidenden Vorsitzenden und seine Ehefrau. Mit einer weiteren Ehrung wurde Heinrich Olgemöller nach über 30 Jahren im Vorstand in den verdienten Ruhestand entlassen.

Zum positiven Gesamtbild der "Ära Günther" passt es natürlich auch, dass die Rechenschaftsberichte von Hausverwalter Michael Thesing und Schatzmeister Karl-Heinz Beckstedde positiv ausfielen und man von sehr gesunden finanziellen Verhältnissen sprechen kann. Dem Finanzverwalter der KKV-Information Theo Baumkötter bescheinigten die Rechnungsprüfer tadellose Arbeit, dem Redakteur der KKV-Information Dieter Spevak sprach Bernhard Günther den Dank der Mitglieder für seine interessanten Berichte aus. Mit einem zuversichtlichen „Kreuzschiff voraus!“ endete die Generalversammlung in allgemeiner Harmonie und Zufriedenheit.

Der neue Vorstand des KKV HANSA Münster

Der neue Vorstand (vordere Reihe v. l.): Margret Stähling, Pfr. em. Michael Scharf, Mechthild Steinheuer, Karl-Heinz Beckstedde, Gerhard Lammert †
(hintere Reihe v. l.): Annette Fricke, Norbert Zumbrägel, Klaus Wittig, Theo Baumkötter, Dieter Spevak, Hermann Haddenhorst. Es fehlt: Günter Förstermann

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Heinrich Olgemöller mit der Dr.-Friedrich-Elz-Plakette geehrt

Elz-Plakette-fuer-Heinrich-OlgemoellerHeinrich Olgemöller erhielt auf dem Stiftungsfest des KKV "Hansa" Münster die Dr.-Friedrich-Elz-Plakette in Bronze verliehen - eine der höchsten Auszeichnungen im KKV. Im Namen des KKV-Bundesverbandes und im Auftrag des KKV-Diözesanverbandes, die beide der Verleihung einstimmig zugestimmt hatten, überreichte der Vorsitzende, Bernhard Günther, die Plakette und ein entsprechendes Glückwunschschreiben. Zur Verleihung der Dr.-Friedrich-Elz-Plakette in Bronze gratulieren damit die Ortsgemeinschaft sowie Diözesan- und Bundesverband sehr herzlich.
Heinrich Olgemöller ist seit dem 1. April 1949 Mitglied im KKV. Im Jahr 2013 kann Heinrich Olgemöller auf eine 32-jährige Vorstandstätigkeit zurückblicken. Er hat in diesem Zeitraum verschiedene Funktionen für den KKV Münster wahrgenommen. So war Heinrich Olgemöller unter anderem vier Jahre stellvertretender Vorsitzender unserer HANSA. Zurzeit bekleidet er das Amt eines  Beisitzers. Darüber hinaus hat Heinrich den KKV HANSA Münster 12 Jahre im Stadtkomitee der Katholiken in der Stadt Münster vertreten.
Die Lebensdevise des Geehrten kann durch das diesjährige Leitwort des KKV-Bundesverbandstages zusammengefasst werden: „Aufbruch für Werte – Gemeinsam eine aktive Bürgergesellschaft gestalten.“ Dieses Motto hat sich Heinrich Olgemöller zu Eigen gemacht und danach gehandelt. So ist er seit 2012 Vorsitzender des Bewohnerbeirates des Seniorenstiftes „Wohnen in Pastors Garten“ in Roxel, damit zugleich stimmberechtigtes Mitglied der Pflegekonferenz und des Seniorenbeirats der Stadt Münster.
Es ist lobenswert, sich mit 84 Jahren im Sinne des KKV noch neuen Aufgaben zu stellen. Der Einsatz von Heinrich Olgemöller möge An­sporn sein, sich auch im fortgeschrittenen Alter, wenn es gesundheitlich möglich ist, zu engagie­ren.
Der Geehrte konnte seine Ergriffenheit bei den minutenlangen und stehenden Ovationen nur schwer verbergen. In seiner Dankesrede zeigte er sich als der typische Heinrich Olgemöller: Optimistisch, sachorientiert auf den Punkt und äußerst verssicher, be­dankte er sich doch schließlich mit seinem Lebensmotto:

Das will ich mir schreiben in Herz und in Sinn:
Dass ich nicht für mich hier auf Erden bin,
dass ich die Liebe, von der ich lebe,
liebend an andere weitergebe.

   

„Demenz – eine Herausforderung“

Stefanie-OberfeldGemeinsam mit der Kolpingfamilie Münster-Zentral hatte der KKV Münster kürzlich zu einem Vortragsabend mit Stefanie Oberfeld eingeladen. Sie gilt als ausgewiesene ausgewie­sene Expertin auf dem Gebiet der Demenzbehandlung. Die Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie leitet sowohl das Gerontopsychiatrische Zentrum der Alexianer, als auch das Demenz-Servicezentrum NRW für Münster und die Kreise Coesfeld, Borken und Steinfurt im Clemens-Wallrath-Haus an der Josefstraße in Münster. Zudem ist Frau Oberfeld Demenz­beauftragte der Ärztekammer Westfalen-Lippe und arbeitet in dieser Funktion an einer besseren Vernetzung aller an der Versorgung von De­menzkranken Beteiligten.
Nachdem sie kurz Ihre Einrichtung vorgestellt hatte, ging Frau Oberfeld direkt in medias res und bot einen höchst informativen, immer um Allge­meinverständlichkeit bemühten Vor­trag, der alle in seinen Bann zog und die räumliche Enge des Vortragssaals vergessen ließ.

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Mutter Annas langer Weg zurück in den Hansahof

Alte Sulptur wieder aufgetaucht

Skulptur-Mutter-AnnaVor einigen Monaten erhielt Bernhard Günther von den Geschwistern Witte aus Münster die Mitteilung, dass sich in ihrem Besitz eine eich­ene, ca. 100 cm große Rundplastik, eine Darstellung der Mutter Anna mit Maria, befinde, die sie dem KKV zurückgeben wollten. Das weckte natürlich das Interesse unseres Vorsitzenden, und hier ist die Geschichte dieser Figur, die auch eng mit der Chronik unserer Hansa nach dem Krieg verbunden ist. Dazu schreiben die Geschwister Witte:
„Wie kam die Skulptur in unsere Familie? Unser Vater, Johannes Witte, geb. 7.05.1889, gest. 19.12.1973, war nach seiner Berufsausbildung 1908-1959 zunächst als Buchhalter, später als Prokurist für die Großhandelsfirma „Revermann und Haussmann“ hauptamtlich tätig. Er war Mitglied im KKV, gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war ehrenamtlich Kassen­wart des KKV, auch Mitglied in der Gesangsabteilung des Vereins.
1924, nach seiner Heirat, bezog er im linken Flügel des Hansahofes eine Wohnung und übernahm ehrenamtlich die Hausverwaltung. Seine Freizeit opferte er gern dem Verein. Wir Kinder übernahmen kleinere Auf­gaben, z.B. Vorgartenpflege. Mit den Bewohnern des Hauses und zu den KKV Mitgliedern hatten wir gute Kontakte.

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Stadtheimatpfleger zu Gast beim „Abend am Kamin“

Stadtheimatpfleger-HeidbrinkFür den traditionellen „Abend am Kamin“ im Mühlenhof hatte der KKV den Stadtheimatpfleger, Herrn Heinz Heidbrink eingeladen, der die „Kernthemen moderner Heimatpflege“ in seinem Vortag vorstellte. Der Abend begann mit einer tech­nischen Panne, die für viele Refer­enten normalerweise den „Super­GAU“ bedeutet: Eine wohlvorberei­tete Power-Point-Präsentation wurde vom Beamer nicht auf die Leinwand gebracht. Heidbrink machte das Beste aus der Situa­tion, und vielleicht wurde der Abend nicht trotz, sondern wegen dieser Panne so lebendig. Für diesen Bericht hat er uns seine PowerPoint-Dokumente überlassen. Dafür sei ihm ausdrücklich noch einmal gedankt. Die Kernthemen wurden bildlich mit einem Foto vom Monitor des Note­books eingeleitet, und von Beginn an gelang es Heinz Heidbrink, seine Zuhörer einzubeziehen – hier kam ihm natürlich eine jahrzehntelange Erfahrung als Lehrer zugute.

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