Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV HANSA Münster

NACHRUF

Traueranzeige_Gerd_LammertDer KKV Hansa Münster trauert um seinen stellvertretenden Vorsitzenden Gerd Lammert, der am 30. September 2014 im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Gerd Lammert war in den 55 Jahren seiner Mitgliedschaft ein sehr aktiver KKVer, was sich vor allem in seiner langjährigen Arbeit im Vorstand seiner Ortsgemeinschaft manifestierte. In den letzten Jahren hat er sich als stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der Lichtbruderschaft „Madonna zur Aa“ besondere Verdienste um deren Integration in die Ortsgemeinschaft Münster und die Pflege und Restaurierung der Madonnenstatue an der Aa erworben. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden Gerd Lammert ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand des KKV HANSA Münster

 

Die Reise des KKV Hansa Münster in die „Fränkische Schweiz“

Ein Bericht von Gerhard Fricke

Allerbestens gelaunt und mit ausreichend Gepäck ausgestattet, trafen sich am Montag, 15. September vierzehn KKVer am Busbahnhof in Münster.
Pünktlich um 09:07 MEZ ging im „Midi-Bus“ die Fahrt in Richtung Bamberg los. Die freien Straßen, sowie unser netter und umsichtiger Fahrer Frank sorgten dafür, dass wir trotz zweier Pausen am frühen Nachmittag unser Hotel »Residenzschloss Bamberg« (dieses war früher mal ein Spital, welches als Krankenhaus und Altenheim genutzt wurde), erreichten. Nach Bezug der Zimmer konnten wir bei strahlendem Sonnenschein eine erste, kleine Stadtbesichtigung machen und auch diverse Köstlichkeiten der fränkischen Küche und Braukunst testen, ehe es zum Abend hin, nach üppigem Hotel-Büffet, zur wohlverdienten Ruhe ging, um sich von der Anreise zu erholen und für den nächsten Tag fit zu sein.
Am Dienstagmorgen fuhren wir in Begleitung unseres sehr kompetenten Reiseführers, der die historischen Aspekte häufig mit kleinen Anekdoten und aktuellem Bezug ausschmückte, nach Staffelstein, dem Geburtsort von Adam Ries[e], dem „Vater des modernen Rechnens”. Im Anschluss folgten die Besichtigung der Basilika »Vierzehnheiligen« und eine Führung im »Benediktinerkloster Banz«.
Nach einem Mittagsimbiss mit herrlichem Blick in die sonnige Herbstlandschaft fuhren wir zurück nach Bamberg, um in einer Altstadtführung neben »Klein-Venedig« auch die anderen Schönheiten der oberfränkischen Stadt kennenzulernen. Der Aufstieg zum Dom, die Besichtigung des Rosengartens und der tolle Blick über die dicht an dicht bebaute Altstadt ließen den Tag kulturell ausklingen.

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Bewegender Diözesantag des KKV in Kevelaer - Diözesanverband Münster war zu Gast in der Wallfahrtsstadt am Niederrhein

Norbert Zumbrägel aus Münster zum neuen Vorsitzenden gewählt

Die KKV-Ortsgemeinschaft „Unitas“ Kevelaer und der KKV-Diözesanverband Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung hatten zur Teilnahme am Diözesantag vom 17. - 18. Mai 2014 in die Wallfahrtsstadt am Niederrhein eingeladen und die Mitglieder kamen aus dem gesamten Bistum Münster, um gemeinsam zu tagen, zu beten und zu feiern. Das Motto des zweitägigen Treffens lautete: „Glaube in Bewegung - Gemeinsam auf dem Weg mit GOTT“. Bei der feierlichen Eröffnung wurde ein Grußwort des Bischofs von Münster, Dr. Felix Genn, vorgetragen, dass er an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerichtet hatte (Download Grußwort Bischof Genn)

Banner_Dioezesantag_2014

Moderiert von Johannes Loy, Feuilletonchef und Kirchenexperte der Westfälischen Nachrichten in Münster, begann der Diözesantag mit einem "Samstagsforum“ im Priesterhaus. Teilnehmer der Gesprächsrunde waren Frau Christiane Underberg, Seniorchefin des Familienunternehmens „Underberg“, Prälat Prof. Dr. Friedrich Janssen, Geistlicher Beirat des KKV-Diözesanverbandes, Prälat Richard Schulte Staade, ehemaliger Rektor der Kevelaerer Wallfahrt, Norbert Killewald, Beauftragter für die Belange der Menschen mit Behinderung in NRW und Dr. Axel Stibi, Bürgermeister der Stadt Kevelaer. Rund um das Thema des Diözesantages wurden Fragen nach der Zukunft von Kirche und Glauben und die je eigenen Wege mit und zu Gott in Alltag und Beruf erörtert.

Samstagsforum_Dioezesantag_2014

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KKV Hansa Münster wählt neuen Vorstand - Bernhard Günther verabschiedet

Bernhard-GuentherDer Kapitän ging von Bord, doch er überließ seine Hansa nicht führerlos den Wellen. Bernhard Günther verließ am 19. März 2014 die Brücke des Kreuzschiffes Hansa, hatte aber für die Zeit nach ihm schon vorgesorgt. Wie seine acht Jahre als Vorsitzender geprägt waren von vorausschauender Fürsorge und nimmermüdem Einsatz, so war es ihm auch gelungen, der Generalversammlung nicht nur einen erfolgreichen Rechenschaftsbericht, sondern auch eine komplette Vorstandsmannschaft zur Wahl zu präsentieren. Eine gelungene Mischung aus erprobten Fahrensleuten und dynamischen, tatendurstigen Kadetten wurde von den Mitgliedern einstimmig ins Amt gewählt.

Sein Nachfolger Norbert Zumbrägel ehrte seinen Vorgänger in einer herzlichen Laudatio mit den Worten: „Wenngleich sich unsere Wege erst vor einigen Jahren kreuzten, so lernte ich dich doch in dieser Zeit als einen zupackenden und engagierten Verbandsbruder kennen. Nicht nur auf Ortsebene, sondern auch auf Diözesanebene bleiben deine Spuren sicherlich deutlich erkennbar.“ Den Worten folgten natürlich auch Taten in Form eines opulenten Präsentkorbes für Bernhard Günther und eines Blumenbuketts für seine Frau Marianne, ohne deren Unterstützung eine derart intensive ehrenamtliche Tätigkeit auf vielen Ebenen und in vielen Funktionen nicht möglich gewesen wäre. Assistiert bei seinen Ehrungen wurde der neue Vorsitzende von seinem Stellvertreter Gerd Lammert, der mit launigen Kommentaren die Präsente ins rechte Licht rückte. Der Präses des KKV Hansa Pfarrer Michael Scharf unterstrich in seiner Laudatio das kirchliche Engagement Bernhard Günthers und seine äußerst präzise, zupackende und vorausschauende Art der Amtsführung, die in der Organisation des grandiosen KKV-Bundesverbandstages 2009 sicherlich ihren spektakulären Höhepunkt hatte. Auch er überreichte Präsente an den scheidenden Vorsitzenden und seine Ehefrau. Mit einer weiteren Ehrung wurde Heinrich Olgemöller nach über 30 Jahren im Vorstand in den verdienten Ruhestand entlassen.

Zum positiven Gesamtbild der "Ära Günther" passt es natürlich auch, dass die Rechenschaftsberichte von Hausverwalter Michael Thesing und Schatzmeister Karl-Heinz Beckstedde positiv ausfielen und man von sehr gesunden finanziellen Verhältnissen sprechen kann. Dem Finanzverwalter der KKV-Information Theo Baumkötter bescheinigten die Rechnungsprüfer tadellose Arbeit, dem Redakteur der KKV-Information Dieter Spevak sprach Bernhard Günther den Dank der Mitglieder für seine interessanten Berichte aus. Mit einem zuversichtlichen „Kreuzschiff voraus!“ endete die Generalversammlung in allgemeiner Harmonie und Zufriedenheit.

Der neue Vorstand des KKV HANSA Münster

Der neue Vorstand (vordere Reihe v. l.): Margret Stähling, Pfr. em. Michael Scharf, Mechthild Steinheuer, Karl-Heinz Beckstedde, Gerhard Lammert †
(hintere Reihe v. l.): Annette Fricke, Norbert Zumbrägel, Klaus Wittig, Theo Baumkötter, Dieter Spevak, Hermann Haddenhorst. Es fehlt: Günter Förstermann

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Heinrich Olgemöller mit der Dr.-Friedrich-Elz-Plakette geehrt

Elz-Plakette-fuer-Heinrich-OlgemoellerHeinrich Olgemöller erhielt auf dem Stiftungsfest des KKV "Hansa" Münster die Dr.-Friedrich-Elz-Plakette in Bronze verliehen - eine der höchsten Auszeichnungen im KKV. Im Namen des KKV-Bundesverbandes und im Auftrag des KKV-Diözesanverbandes, die beide der Verleihung einstimmig zugestimmt hatten, überreichte der Vorsitzende, Bernhard Günther, die Plakette und ein entsprechendes Glückwunschschreiben. Zur Verleihung der Dr.-Friedrich-Elz-Plakette in Bronze gratulieren damit die Ortsgemeinschaft sowie Diözesan- und Bundesverband sehr herzlich.
Heinrich Olgemöller ist seit dem 1. April 1949 Mitglied im KKV. Im Jahr 2013 kann Heinrich Olgemöller auf eine 32-jährige Vorstandstätigkeit zurückblicken. Er hat in diesem Zeitraum verschiedene Funktionen für den KKV Münster wahrgenommen. So war Heinrich Olgemöller unter anderem vier Jahre stellvertretender Vorsitzender unserer HANSA. Zurzeit bekleidet er das Amt eines  Beisitzers. Darüber hinaus hat Heinrich den KKV HANSA Münster 12 Jahre im Stadtkomitee der Katholiken in der Stadt Münster vertreten.
Die Lebensdevise des Geehrten kann durch das diesjährige Leitwort des KKV-Bundesverbandstages zusammengefasst werden: „Aufbruch für Werte – Gemeinsam eine aktive Bürgergesellschaft gestalten.“ Dieses Motto hat sich Heinrich Olgemöller zu Eigen gemacht und danach gehandelt. So ist er seit 2012 Vorsitzender des Bewohnerbeirates des Seniorenstiftes „Wohnen in Pastors Garten“ in Roxel, damit zugleich stimmberechtigtes Mitglied der Pflegekonferenz und des Seniorenbeirats der Stadt Münster.
Es ist lobenswert, sich mit 84 Jahren im Sinne des KKV noch neuen Aufgaben zu stellen. Der Einsatz von Heinrich Olgemöller möge An­sporn sein, sich auch im fortgeschrittenen Alter, wenn es gesundheitlich möglich ist, zu engagie­ren.
Der Geehrte konnte seine Ergriffenheit bei den minutenlangen und stehenden Ovationen nur schwer verbergen. In seiner Dankesrede zeigte er sich als der typische Heinrich Olgemöller: Optimistisch, sachorientiert auf den Punkt und äußerst verssicher, be­dankte er sich doch schließlich mit seinem Lebensmotto:

Das will ich mir schreiben in Herz und in Sinn:
Dass ich nicht für mich hier auf Erden bin,
dass ich die Liebe, von der ich lebe,
liebend an andere weitergebe.

   

„Demenz – eine Herausforderung“

Stefanie-OberfeldGemeinsam mit der Kolpingfamilie Münster-Zentral hatte der KKV Münster kürzlich zu einem Vortragsabend mit Stefanie Oberfeld eingeladen. Sie gilt als ausgewiesene ausgewie­sene Expertin auf dem Gebiet der Demenzbehandlung. Die Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie leitet sowohl das Gerontopsychiatrische Zentrum der Alexianer, als auch das Demenz-Servicezentrum NRW für Münster und die Kreise Coesfeld, Borken und Steinfurt im Clemens-Wallrath-Haus an der Josefstraße in Münster. Zudem ist Frau Oberfeld Demenz­beauftragte der Ärztekammer Westfalen-Lippe und arbeitet in dieser Funktion an einer besseren Vernetzung aller an der Versorgung von De­menzkranken Beteiligten.
Nachdem sie kurz Ihre Einrichtung vorgestellt hatte, ging Frau Oberfeld direkt in medias res und bot einen höchst informativen, immer um Allge­meinverständlichkeit bemühten Vor­trag, der alle in seinen Bann zog und die räumliche Enge des Vortragssaals vergessen ließ.

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