Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV HANSA Münster

Kleines Reisetagebuch der Studienfahrt nach Flandern des KKV Hansa Münster vom 27. bis 31. Juli 2015

Von Waltraud Zumbrägel-Lewandowski

 1. Tag

Nass, kalt und regnerisch – so begann unsere Studienfahrt nach Flandern am 27. Juli 2015. Aber alles lief glatt: Pünktlich um 10:00 Uhr starteten wir vom Busbahnhof in Münster und holten in St. Hubert die zwei letzten Mitfahrerinnen unserer Tour ab. Bis Gent ging‘s gut. Dann kamen die Unwägbarkeiten.
Da die Innenstadt wegen eines großen Festivals gesperrt war, konnten wir nicht zu unserem Hotel fahren. Selbst die Polizei konnte uns auf Anfrage nicht sagen, wie wir ins Zentrum gelangen könnten. Glücklicherweise kam eine Hotelbedienstete zu uns in den Bus und lotste uns erfolgreich zu unserem Zielort.
Gerade glücklich am Hotel angekommen, ereilte uns ein weiteres Malheur, das seinen Ausdruck in einem lauten Knall fand: Eine junge Taxifahrerin übersah offensichtlich unseren rund 12,60 m langen, 2,50 m breiten und 3,65 m hohen Bus und fuhr frontal auf den rechten Teil der Vorderfront. Auch hier war kein Bemühen der Polizei erkennbar, den Schaden aufzunehmen mit dem Kommentar: Bagatellschaden. Schweigend bezogen wir unsere Zimmer und waren froh, dass niemand zu Schaden gekommen war.


2. Tag

Nach einer offensichtlich allseits guten Nacht und einem reichhaltigen Frühstücksbüffet trafen wir uns mit unserem Stadtführer zu einem Rundgang durch Gent.
Anschaulich berichtete er über das Stadtleben im Mittelalter und ließ uns teilhaben an religiösen und politischen Prozessen des damaligen Weltgeschehens. Wir waren beeindruckt vom Genter Altar, der in Kopie hautnah besichtigt werden konnte, wie auch vom Original der Brüder Jan und Hubert van Eyck, das durch Glas geschützt war. Aber auch die mittelalterliche Burg Gravensteen und die wunderschöne Uferpromenade waren bemerkenswert.
Das Event wurde am Nachmittag getoppt mit einer Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt, die uns angesichts der idyllischen Fassaden die frischen 17° Grad vergessen ließen. Insgesamt lässt sich sagen, dass es in Gent gelungen ist, mittelalterliche Bauweise mit moderner Architektur zu verbinden.

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Vom „Mazzer“ zum „Mu-Fu-Mann“: Der KKV Hansa Münster besucht das WDR-Studio Münster

Ein Bericht mit Fotos von Dieter Spevak

Am 24. Juni und 8. Juli 2015 besichtigten insgesamt 34 Mitglieder des KKV Hansa Münster das WDR-Studio an der Mondstraße. Nach einem guten Mittagessen in der Kantine wurde die Gruppe im Foyer des Studiogebäudes von der Redakteurin Britta Röse freundlich begrüßt und auf das Besichtigungsprogramm eingestimmt. Erste Informationen über den WDR und das Studio Münster bereiteten uns allgemein auf das vor, was uns dann in den einzelnen Stationen in höchst detaillierter Form dargeboten wurde.

Frau Röse übergab dann an ihre Kollegin Erdmute Haug-Jurisch aus der Hörfunktechnik, die uns dann für die nächste gute Stunde in die Geheimnisse eines modernen Hörfunkstudios einweihte und die Entwicklung aufzeichnete, die durch die Digitalisierung aller Vorgänge einer wahren Revolution glich. Frau Haug-Jurisch versäumte es aber auch nicht, darauf hinzuweisen, dass bei manchen Produktionen, wie etwa Hörspielen, immer noch die gute alte Geräuscherzeugungstechnologie zum Einsatz kommt, wie wir uns in manchen Ecken des Studios von der Existenz ihrer Utensilien überzeugen konnten. Uns, den Rundfunkhörern, war es natürlich ein besonderes Erlebnis, die Studios zu inspizieren, in denen die uns so vertrauten Sendungen produziert und in den Äther geschickt werden. Die Besuchergruppe im Juli hatte sogar die Gelegenheit, Götz Alsmann bei der Aufnahme einer seiner Radiosendungen zu beobachten.

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Bernhard Günther mit der „Münster-Nadel“ ausgezeichnet

Hohe Ehrung für verdienten Hanseaten

OB Lewe ehrt Bernhar GüntherAm 5. Dezember 2014 wurde Bernhard Günther im Rathausfestsaal von Oberbürgermeister Markus Lewe mit der Münster-Nadel ausgezeichnet. Hier zunächst die Vorgeschichte dazu: Nachdem Bernhard Günther sich auf der Generalversammlung im April 2014 aus der Vorstandsarbeit verabschiedet hatte, begannen wir in der ehrenamtlichen Vita unseres verdienten Hanseaten zu recherchieren und förderten bewunderungswürdige Details zutage. Diese Recherchen fanden ihren Niederschlag in zwei ausführlichen Berichten in der KKVinformation 3/2014 des KKV Hansa Münster und in der Neuen Mitte 3/2014. Angeregt durch so viele Verdienste um das Gemeinwohl beschloss der Vorstand des KKV Hansa, Bernhard Günther für eine Ehrung in größerem Rahmen vorzuschlagen und schickte den entsprechenden Antrag mit den bei den Recherchen gewonnenen Informationen an den Rat der Stadt Münster. Zu unserer großen Freude kam dann die erwünschte Reaktion des Oberbürgermeisters der Stadt Münster mit folgendem Schreiben vom 12. November 2014 an den zu Ehrenden, der bis dato noch nichts von den Aktivitäten des Vorstands gewusst hatte.

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Gut versorgt durch Patientenverfügung

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung

Viele Menschen blicken mit Sorge auf das Ende ihres Lebens. So schwer es ist, sich mit der eigenen Sterblichkeit und den damit verbundenen Fragen auseinanderzusetzen, so sinnvoll ist es, ihnen nicht auszuweichen.
Mit der Handreichung „Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung“ möchten EKD und DBK Hilfestellung geben und dazu anregen, sich mit dem Sterben und den eigenen Wünschen im Umgang mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung zu befassen.
Der KKV HANSA Münster, die Kolpingsfamilie Münster Zentral und die KKV-Bezirksgemeinschaft Münsterland laden am Mittwoch, 25. Februar 2015 um 19:30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Christliche Patientenvorsorge“ in den Seniorentreff Hansahof, Aegidiistr. 67 in Münster ein.

Als fachkompetente Referenten, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten werden, stehen Rede und Antwort:
Notar a.D. Klaus Eversberg,
Klinikenseelsorger Frank Schüssleder
Dr. Marc Theisen (Arzt für Palliativmedizin)

   

Programm 2015 des KKV Münster ist online

Programm-kkv-muenster-2014Der KKV "Hansa" Münster hat sein Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2015 verabschiedet. Informieren Sie sich unter dem Menüpunkt "Programm" über unsere Veranstaltunngen oder laden Sie sich den Flyer als PDF-Datei hier herunter.
Das Programmangebot ist vielfältig und attraktiv. Wir freuen uns über Gäste und Interessierte, die unsere Veranstaltungen besuchen möchten. Nähere Informationen erhalten Sie bei jedem Vorstandsmitglied oder über das Kontaktformular im Menübereich.

   

KKV: MENSCH. KAUF DOCH MAL WIEDER NEBENAN!

Plädoyer für bewussten Konsum und lebendige Innenstädte

„Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ - mit diesem Slogan wirbt der KKV Hansa Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung zur Advents- und Weihnachtseinkaufszeit für einen bewussten Konsum und lebendige Innenstädte. So wichtig und alltäglich die Möglichkeit des online-shoppings heute auch sei, der schnelle Klick ist nicht immer der bessere Schritt. Bewusster Konsum ist nachhaltig, fair, sozial und wo möglich auch lokal: Das schafft Arbeit vor Ort und macht lebendige, lebenswerte Innenstädte möglich. Um die Ecke gibt es nicht nur Qualität und Service sondern auch das Plus an Menschlichkeit, das kein Klick dieser Welt ersetzen kann.

Natürlich geht es nicht darum, den Einkauf im Internet zu verteufeln: Die Möglichkeit gehört zum Alltag und erleichtert vielen - nicht zuletzt der älteren Generation - den Einkauf. Trotzdem muss klar sein: Wer online kauft, schafft keinen Arbeitsplatz vor Ort. Handel und Gewerbe in den Städten aber können nicht nur davon leben, dass man sich Dinge ansieht und beraten lässt, um sie dann online zu kaufen - oder aber nach dem Kauf zur Reparatur zu kommen.
Einzelhandel und Gewerbe sind ein unverzichtbarer Baustein lebendiger, lebenswerter Innenstädte - und damit auch tragende Säule der örtlichen Bürgerschaft. Wer morgen in einer lebendigen Stadt leben möchte, muss sich heute persönlich mit einbringen - auch dadurch, dass er immer wieder mal vor Ort einkauft. Geschäfte vor Ort sind transparenter, mitarbeiter- und kundenfreundlicher und oftmals sogar familiengeführt.

Der Tipp des KKV für den Weihnachtseinkauf: Entdecken Sie den Weihnachtseinkauf um die Ecke als echte Möglichkeit zur Entschleunigung: Ein gemütlicher Kaffee dazu, ein Plausch mit der Nachbarin, ein Abstecher zum Adventskonzert in der Pfarrkirche oder etwas Zeit, den Adventsschmuck zu betrachten - all das nimmt den kommenden Wochen die Hektik, die wir alle so fürchten. Oder wie es Jeremy A. White formulierte: „Abschalten. Sich Zeit lassen. Die Welt vergessen. Glücklich sein.“ Genau darauf kommt es an, wenn wir uns in rechter Weise auf das Fest der Geburt Christi an Weihnachten vorbereiten wollen.

   

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