Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
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Ortsgemeinschaft KKV HANSA Münster

KKV Münster unterstützt Bürgerbegehren gegen weitere verkaufsoffene Sonntage

"Weil die Arbeit nie aufhört, muss der Mensch mit der Arbeit aufhören."

Buergerbegehren-Freier-Sonntag-MuensterDer KKV HANSA Münster im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung unterstützt das kürzlich auf Initiative der Gewerkschaft Verdi und kirchlicher Verbände gestartete Bürgerbegehren gegen zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Münster. Norbert Zumbrägel, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft Münster, ruft die Mitglieder des KKV in Münster dazu auf, sich dem Bürgerbegehren anzuschließen.

Der KKV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in Deutschland die Sonn- und Feiertagsarbeit in einem erschreckenden Maße zugenommen habe. Wenn gerade die junge Generation heute zunehmend über Stress und Burn-out am Arbeitsplatz klage, dann auch, weil von der Werkbank bis zur Chefetage der Sonntag als Tag des Abschaltens, des Innehaltens und der Ruhe fehle. Wer im Getriebe des Alltags nicht mal anhalte, Atem hole, ja die Seele baumeln lasse, der komme auch nicht mehr zu sich selbst – er verliere sich. Und weil er sich selber verliere, verliere er auch den Kontakt zu den Mitmenschen und seiner Umwelt. Gerade Familien und die zwischenmenschlichen Beziehungen hätten unter der zunehmenden Arbeitsbelastung und der fehlenden Freizeit zu leiden: „Eltern und Kindern hilft es nicht, wenn alle zu unterschiedlichen Zeiten frei haben. Aktiver Sonntagsschutz ist deshalb auch aktiver Familienschutz“, so der KKV-Vorsitzende.

Der Rat der Stadt Münster hatte am 11. Mai verkaufsoffene Sonntage am zweiten Adventssonntag sowie an den Sonntagen des Hansemahls und des Herbstsends beschlossen. Diese Regelung soll bis 2019 gelten. Das Bündnis „Freier Sonntag für Münsteraner“ will diese Ausweitung der Sonntagsöffnung mit einem Bürgerbegehren verhindern. Binnen sechs Wochen sollen knapp 10.000 Unterschriften wahlberechtigter Münsteraner für das Bürgerbegehren gesammelt werden.

 

Besinnungstag der KKV-Bezirksgemeinschaft Münsterland

Am 13. März trafen sich gut fünfzig KKVerInnen aus den Ortsgemeinschaften des Münsterlands zu Ihrem traditionellen Besinnungstag. Diesmal unter veränderten örtlichen Gegebenheiten. Die in vielen Jahren liebgewonnene Begegnungsstätte Haus Mariengrund stand nicht zur Verfügung. Daher hatte man den sehr beliebten Besinnungstag ins Franz-Hitze-Haus verlegt, eine bewährte Stätte für Veranstaltungen dieser Art jeglicher Größe. Als Referenten konnte man Pfarrer Reinhard Mönninghoff, Rektor der Servatiikirche, gewinnen und hatte, das kann man schon vorwegnehmen, einen guten Griff getan. Die Reaktionen der Zuhörer waren schon in der Pause überschwänglich positiv und führten zum Schluss zu minutenlangem, herzlichen Beifall.
Pfarrer MoenninghoffWas war es, wovon die KKVerInnen so angetan waren? Keine theologischen Höhenflüge, die schon einmal zu leichtem bis mittlerem Abheben führen und die einfachen Gläubigen etwas staunend, aber auch manchmal ratlos zurücklassen können. Kein Exegeseseminar mit glatter Struktur und geschliffener Diktion, das wegen des verbreiteten Glanzes zu staunendem Unverständnis führen kann.
Nein, mit Pfarrer Mönninghoff präsentierte sich ein Seelsorger aus der Praxis mit dem reichen Erfahrungsschatz eines langen und abwechslungsreichen Priesterlebens, der ein geniales Gefühl dafür entwickelte, wie man seine Zuhörer fesseln kann, ohne den Blick für das Wesentliche zu verlieren, ohne populistische Anbiederung, sondern immer mit dem Kernthema im Fokus, um das sich seine so faszinierenden Betrachtungen drehten: die Feier der Eucharistie. An ihr entwickelte er seine „Fragen des Lebens“ und in ihr fand er die „Antworten des Glaubens“.
Pfarrer Mönninghoff begann seine Ausführungen mit einem Gebet von Charles de Foucauld, einem französischen Priester, Mönch und Eremit, auf den sich viele Ordensneugründungen des 20. Jahrhunderts berufen und der von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2005 seliggesprochen wurde:

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KKV HANSA unterstützt Einrichtungen mit Spenden

Schon seit vielen Jahren ist der KKV HANSA Münster in der Adventszeit als Spendengeber engagiert und bedenkt verschiedene Einrichtungen in Müns­ter, die auf Spenden angewiesen sind. Fast 3000 Euro spendet der KKV Münster jährlich an verschiedene Einrichtungen. In diesem Jahr sind es das Johannes-Hospiz, das Palliativnetz Münster e.V., die Kinderkrebshilfe, die Schwangerenberatung der Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Stiftung sowie die Lebenshilfe e.V. Der KKV Münster hat sich diese Organisationen ganz bewusst ausgesucht. Sie setzen sich für ein würdevolles Leben, auch in schwerer Krankheit ein und für ein Sterben in Würde, das nur durch den Ausbau von Hospizarbeit und Palliativmedizin ermöglicht wird. Gerade diese Themen sind prägend für die Diskussionen beim KKV HANSA Münster und im KKV-Diözesanverband.

Spendenuebergabe_Kinderkrebshilfe

Günter Förstermann (l.) und Norbert Zumbrägel (r.) überreichen ihre Spende an den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe Münster, Udo Köster

   

KKV Hansa Münster begeht 110. Stiftungsfest und ehrt seine Jubilare

Traditionell begann das Stiftungsfest des KKV HANSA Münster mit dem gemeinsamen Besuch der Hl. Messe in St. Ludgeri, die gemeinsam von Präses Michael Scharf und dem Regens des Priesterseminars, Hartmut Niehues, konzelebriert wurde. In seiner beeindruckenden Predigt nahm der Regens Bezug auf das Erntedankfest, das jährlich mit dem Stiftungsfest zusammenfällt, ging aber auch auf den KKV Hansa ein und brachte die eine oder andere werbende Andeutung zugunsten unseres Verbandes ein.Vorsitzender Norbert Zumbrägel
Nach der Messe gingen die KKVerinnen und KKVer geschlossen zum Hotel Mercure, wo das traditionelle Frühstück und die Ehrung der Jubilare auf sie warteten. Regens Niehues ließ es sich nicht nehmen, den Vormittag in unserer Mitte zu verbringen. Zur Stärkung gab der Vorsitzende Norbert Zumbrägel kurz und bündig das Frühstücksbuffet frei. Der Aufforderung leisteten alle nur zu gern Folge, so dass sich zunächst eine Schlange vor den kulinarischen Köstlichkeiten bildete, die sich aber schnell mit gefüllten Tellern an den großen Tischen auflöste. Im Anschluss an das Frühstück sprach der Vorsitzende zu den anwesenden Mitgliedern. Anschließend erfolgte die Ehrung der Jubilare.
Die zahlreichen Hanseatinnen und Hanseaten blieben nach der Ehrungszeremonie noch lange im angeregten Gespräch beisammen und waren sich wieder einmal einig darüber, dass es ein gelungenes Stiftungsfest gewesen ist. Die Feier fand zum letzten Male im Hotel Mercure statt, weil dieses in Kürze geschlossen und die Wiedereröffnung in neuem Gewande erst nach einer langen Umbaumaßnahme erfolgen wird.Ehrung der Jubilare

Jubilare und Ehrende:(v.l.) Pfarrer Michael Scharf (Präses), Heinz Uhlenbrock, Norbert Zumbrägel (Vorsitzender), Alois Krursel, Hubert Dreßen, Michael Thesing

   

Besuch im Museum für Lackkunst

Logo_Museum_LackkunstWenn man die Teilnehmerzahlen hört, dann muss dieser Programmpunkt ein wirkliches Highlight gewesen sein: 38 Mitglieder vom KKV HANSA Münster und Kolpingfamilie Münster-Zentral nahmen an der Führung durch das Museum für Lackkunst teil.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden vom stellvertretenden Vorsitzenden Hermann Haddenhorst begrüßt. Er wünschte allen eine informative Erkundungstour und war selber besonders gespannt auf den Rundgang, hatte er doch gut 15 Jahre seines Berufslebens als Mitarbeiter des Gerling-Konzerns in diesem Gebäude verbracht, das später durch die BASF übernommen und vollkommen neu gestaltet wurde. Nach eigenem Bekunden hat Hermann Haddenhorst sein altes Büro nicht mehr wiedergefunden, dafür aber Exponate der Lackkunst, die nicht nur ihn, sondern auch alle anderen restlos begeisterten. Insbesondere waren die Besucher von den äußerst filigranen und höchst aufwändig lackierten Kunstwerken fasziniert. Die verwendeten Lacke sind dabei nicht mit den chemischen Erzeugnissen unserer Zeit vergleichbar, sondern sie sind aus dem Harz des asiatischen Lackbaumes, der ähnlich wie Kautschuk geerntet wird, verarbeitet.
Weitere Informationen zum Museum und der rund 2000 Exponate umfassenden Ausstellung finden Sie auf der Homepage des Museums: www.museum-fuer-lackkunst.de

   

"Abend am Kamin" mit der Bundestagsabgeordneten Sybille Benning

Sybille_Benning

Am 16. September 2015 versammelten sich etwa 25 HanseatInnen und Gäste um den großen Kamin im Gräftenhof des Mühlenhofmuseums, um sich mit der münsterschen CDU-Bundestagsabgeordneten Sybille Benning zu treffen, ihr Fragen zu stellen und sich über ihre Arbeit in Berlin und in ihrem Wahlkreis berichten zu lassen.Benning_am_Kamin_1
In seiner Begrüßung stellte der Vorsitzende Norbert Zumbrägel dem Gast zunächst kurz den KKV im Allgemeinen und den KKV Hansa Münster im Besonderen vor. Danach gab er den Zuhörern einen Überblick über die Biografie und politische Karriere des Gastes. Sie bedankte sich für den freundlichen Empfang und gleich zu Beginn gelang es ihr durch ihre persönliche Art eine Gesprächsatmosphäre zu erzeugen, in der sich die Zuhörer wohl fühlten und keine Scheu hatten, Fragen zu stellen. Sie war nach eigener Aussage ohne festes Konzept oder gar vorgefertigtes Manuskript angetreten und wollte zu dem sprechen, was ihre Zuhörer interessierte.
Natürlich kamen dann auch gleich Fragen dazu, was denn ihre Arbeit in Berlin für Münster ganz speziell bewirke. Hier konnte sie ganz konkret damit punkten, dass Geld für den Ausbau der Umgehungsstraße zur Verfügung gestellt wurde und Integrationskurse bei der Handwerkskammer eingerichtet und finanziert werden. Der Bitte, doch einmal ganz allgemein von ihren ersten Eindrücken im Bundestag und ihrem Arbeitsalltag in Berlin und ihrem Wahlkreis in Münster zu berichten, kam sie gern und sehr detailliert nach.

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